Ayurveda

Ayurveda - die Wissenschaft vom Leben - ist der Name des traditionellen indischen Medizinsystems, dessen Wurzeln bis zu 5000 Jahre zurückreichen.

Gesundheit aus der Sicht des Ayurveda ist ein Zustand des Gleichgewichts, in dem die drei Aspekte des Menschseins - Körper, Geist und Seele sich im Einklang befinden.

Krankheit ist eine Störung dieses harmonischen Zustandes und wird im Ayurveda als Ungleichgewicht der im Körper wirksamen energetischen Prinzipien - Vata, Pitta und Kapha beschrieben, die auch die individuelle Konstitution des Menschen bestimmen.

Im Zentrum des ayurvedischen Ansatzes steht der Mensch als Individuum, mit der ihm eigenen Konstitution. So steht in der Behandlung von Krankheiten nicht das Symptom im Vordergrund, sondern der erkrankte Mensch. In der Therapie geht es vorrangig darum, die Ursachen der Erkrankung zu beheben.

Die Behandlung nach Ayurveda umfasst:

-Ein ausführliches Gespräch zur Erhebung der Anamnese mit Berücksichtigung der aktuellen Beschwerden, früherer Erkrankungen, der Lebens- und Arbeitsbedingungen.

-Eine Analyse der individuellen Konstitution.

-Puls-, Zungen-, Antlitzdiagnostik und körperliche Untersuchung.

-Einbeziehung moderner Untersuchungsverfahren soweit erforderlich (Labor, Sonographie etc.)

-Erläuterung der Befunde und der Therapiestrategie

-Erstellen eines individuellen Therapieplanes mit:

    -Verordnung pflanzlicher Präparate

    -Ernährungsberatung

    -Empfehlungen zur Lebensweise

    -Therapeutische Ölanwendungen (Massagen, Rückenbehandlung, Stirnölguß etc.)

    -Reinigungsverfahren (Panchakarma)

    -Yoga

Die Behandlungen des Ayurveda haben sich besonders bei chronischen und psychosomatischen Erkrankungen bewährt.

Bei gesunden Menschen können sie zur Vorbeugung und Stärkung genutzt werden.

Ayurveda-Behandlungen werden von einigen privaten Versicherungen und Zusatzversicherungen erstattet.